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Behandlung bei Beinschiefstellung

X- und O-Beine sind in den meisten Fällen angeboren. Aber auch nach speziellen Verletzungen wie zum Beispiel dem Bruch des Schienbeinkopfes kann es posttraumatisch zu einer Fehlstellung kommen. Sowohl X- als auch O-Beine – medizinisch Genuvalgum und Genuvarum – sind heute operativ sehr gut durch eine Umstellungsosteotomie oder Beingeradestellung behandelbar.

Mein Behandlungsspektrum

Epiphysiodese – Korrektur im Wachstum

Schon im Wachstum kann eine Abweichung Richtung X- oder O-Bein zu Beschwerden führen. Das können beim O-Bein Schmerzen auf der Innenseite des Knies oder – beim X-Bein Behinderungen beim Gehen und Laufen durch Berührung und Stolpern sein. Hier wird das Wachstum auf der entsprechenden Seite durch eine Klammer verhindert, bis das Bein wieder in gerader Achse steht.

Umstellungsosteotomie – Korrektur beim Erwachsenen

Bei dieser Operation werden je nach Art der Fehlstellung Ober- und Unterschenkelknochen angefräst, leicht aufgeklappt und in der neuen Position verschraubt. Hier kommen spezielle Titanplatten und sogenannte Winkelstabile Schrauben zum Einsatz. Der Spalt im Kochen wächst zu und das Bein steht gerade. Der Vorteil: Patienten können das Bein unmittelbar nach dem Eingriff belasten.

Zusammenhänge

Chirurgische Eingriffe im Knie – wie MeniskusKreuzband oder Knorpel-OPs – führen oftmals nicht zur erhofften Verbesserung, wenn die Beine nicht gerade sind. Die Gelenke bleiben ungleichmäßig und falsch belastet, operierte Bereiche nützen sich rasch wieder ab. Daher sind Beingeradestellungen oft überhaupt die Voraussetzung für eine dauerhafte Sanierung des Kniegelenks.