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Meniskusverletzung Wien

Risse oder komplette Einrisse des Meniskus sind leider recht häufige Verletzungen des Kniegelenks, die sehr oft bei Sportarten wie Fußball entstehen können. Wenn das Knie in voller Streckung oder Beugung unter starker Belastung verdreht wird, kann der Meniskus reißen. Die meisten akuten Meniskusverletzungen (meist „traumatische“ Meniskusrisse) treten bei Personen unter dreißig Jahren auf. Sie werden in der Regel operiert, können aber unter Umständen auch schonend mit Kräftigungsübungen, Schmerzmitteln und Verbänden behandelt werden.

Welche Behandlung für Sie am besten geeignet ist, hängt von der Größe und Art des Risses sowie dessen Beschwerden ab. Das Ziel der Behandlung ist in erster Linie, so viel wie möglich vom Meniskus zu erhalten! Zur Behandlung eines Meniskusriss sollten Sie unbedingt einen Kniespezialisten konsultieren. Erfahren Sie im weiteren mehr über den Meniskus, mögliche Auswirkungen und Behandlungsformen und wie ich Ihnen dabei helfen kann!

ÜBERSICHT

Meniskusriss Wien behandeln

Was ist der Meniskus?

Der Meniskus ist ein halbmondförmiges Knorpelstück, das als Stoßdämpfer im Gelenkspalt zwischen den Knochen im Kniegelenk fungiert und aus Faserknorpel besteht. Er hilft auch, das Gewicht gleichmäßig auf die Gelenke zu verteilen und verhindert, dass die Knochen aneinander reiben.

In jedem Knie gibt es zwei Menisken (Menisci) – einen Innen- (medialer Meniskus) und Außenmeniskus (lateraler Meniskus). Diese Strukturen bestehen aus einem zähen, gummiartigen Material namens Kollagen, das ihnen ihre Flexibilität und Stärke verleiht.

Außenminiskus und Innenminiskus

Welche Funktionen hat der Meniskus?

Die Hauptfunktion des Meniskus ist es, als Stoßdämpfer zu fungieren und das Gewicht gleichmäßig auf die Knochen im Kniegelenk zu verteilen. Er trägt auch dazu bei, das Knie stabil zu halten, indem er verhindert, dass die Knochen aneinander reiben. Außerdem sorgt der Meniskus für die Schmierung des Kniegelenks und schützt es vor Abnutzung und Verschleiß.

Durch die glatte Oberfläche des Meniskus wird durch Knorpel Reibung verhindert. Das geschieht zwischen Gelenkkopf und Gelenkpfanne, sodass eine geschmeidige Roll-Gleit-Bewegung von Schienbein- und Oberschenkelknochen ermöglicht werden kann. Außerdem federn die beiden Menisken Formunterschiede zwischen den runden Kondylen des Oberschenkelknochens und dem relativ flachen Schienbeinplateau ab. Auf diese Weise werden Gewicht und Druck auf das Kniegelenk gleichmäßiger verteilt. Zusätzlich wird vom Meniskus rund ein Drittel der im Kniegelenk übertragenen Last abgefedert, was für eine reibungslose Bewegungsfreiheit beim Gehen, Laufen und Springen sorgt.

Muss ein Meniskusriss/eine Meniskusverletzung operiert werden?

Wenn Sie einen Meniskusriss haben, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, damit dieser Ihre Verletzung richtig diagnostizieren und behandeln kann. Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass nicht jeder Meniskusriss eine Operation erfordert – dies ist von Patient zu Patient unterschiedlich und muss individuell entschieden werden!

Eure genaue klinische Untersuchung Ihres Knies ist nach dem Unfall besonders wichtig. Anhand der medizinischen Bilder, die mittels MRT gewonnen werden, kann ich erkennen, wo genau Ihr Meniskus gerissen ist, wie groß der Riss ist und welche Form er hat. Danach wird entschieden, ob eine Operation in Ihrem Fall sinnvoll ist.

Wenn eine Operation sinnvoll ist, werde ich mein Bestes tun, um den Meniskusriss zu nähen (Meniskusnaht). Der Meniskus ist eine wichtige Struktur im Knie, die die Bewegung abfedert und erleichtert. Ohne ihn nimmt die Reibung zwischen den Knochen zu, was zu Schäden und Schmerzen führen kann. Je nach Lage des Risses und Ihrem Alter kann eine Meniskusnaht jedoch nicht immer hilfreich sein. Daher müssen manchmal abgebrochene Knorpelteile entfernt werden, um weitere Schäden an Ihrem Gelenk zu verhindern (Meniskusresektion).

 

Meniskusnaht

Wer kann Ihnen bei einem Meniskusriss helfen?

Die Behandlung von Verletzungen des Knies betrefft in erster Linie einen Facharzt für Orthopädie. Besonders sinnvoll ist hierbei die Behandlung durch einen Kniespezialisten. Da es vermehrt beim Sport häufig zu Verletzungen des Meniskus kommen kann, wird empfohlen, sich bei Verdacht auf einen Meniskusriss direkt an einen Sportarzt zu wenden. Dieser bringt die nötige Expertise mit, um Ihre Verletzung genauestens zu untersuchen und Ihnen die nötige Therapie vorzuschlagen. Das Wohl der Patienten steht bei mir immer an erster Stelle! Kontaktieren Sie mich gerne bei Verdacht auf eine Meniskusläsion für einen Termin in meiner Ordination in 1080 Wien.

Knieexperte Dr. Martin Gruber

Sie sind auf der Suche nach einem Spezialisten für Meniskusverletzungen? Besuchen Sie mich in meiner Praxis im MZA – gemeinsam finden wir die für Sie am besten passendste Therapie-Lösung!

Symptome bei einem Meniskusriss

Bei einem akuten Meniskusriss kommt es häufig zu einem stechenden Schmerz und zu einer Schwellung des Kniegelenks. Dieser Schmerz entsteht vor allem bei Dreh-und Beugebewegungen des Knies.

Kleinere Meniskusrisse bleiben zunächst oft unbemerkt. Die Schmerzen treten möglicherweise erst einige Stunden oder Tage später auf. Ebenso bemerken manche Menschen erst einige Wochen nach der Verletzung, dass sie eine Meniskusverletzung haben. Sie spüren dann Schmerzen bei unregelmäßigen Bewegung, z.B. beim Beugen und Strecken des Knies .

Größere Meniskusrisse sind in der Regel schmerzhafter und lassen das Knie anschwellen. Sie können auch die normalen Bewegungen des Knies beeinträchtigen, so dass es sich „verklemmt“ anfühlt. Wenn ein Teil des Meniskus abreißt, kann er das Knie in seiner Position blockieren, so dass es nicht mehr vollständig gestreckt werden kann.

Diagnostik einer Meniskusläsion

Bei einer klinischen Untersuchen kann ein Meniskusriss durch diverse Tests festgestellt werden. Die Untersuchung des Meniskusgewebes ist hier von großer Bedeutung. Zudem fragt der behandelnde Arzt, wann und wie es zu der Verletzung kam und welche Beschwerden bestehen. Das Knie wird im Anschluss genauer untersucht und abgetastet, um festzustellen, bei welchen Bewegungen Schmerzen auftreten. Dabei wird das Gelenk gedreht, gebeugt und gestreckt.

Durch ein MRT (Magnetresonanztomographie) kann ein Meniskusriss genauer analysiert werden. Ein MRT ist sinnvoll, wenn der Verdacht auf eine Meniskusverletzung besteht und wenn der Meniskus operiert werden muss.

Was passiert, wenn eine Meniskusläsion nicht rechtzeitig behandelt wird?

Die rechtzeitige Therapie ist entscheidend! Unbehandelt können Meniskusschäden zu Flüssigkeitsansammlungen im Gelenk, Knorpelschäden und Abnutzung des Gelenks führen. In schweren Fällen kann dies zu Arthritis führen. Wenn Sie glauben, dass Sie einen Meniskusriss haben, sollten Sie so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen. Er kann Ihre Verletzung richtig diagnostizieren und die beste Behandlung empfehlen.

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Wie kann ein Meniskusriss behandelt werden?

Je nach Form und Art des Risses wird die entsprechende Therapie angeboten. Bei verschiedensten Indikationen wird die Therapie individuell an Sie und Ihre Verletzung angepasst!

Meniskusteilresektion (auch Glättung bezeichnet)

Die häufigste chirurgische Therapie eines Meniskusrisses ist eine Teilresektion, die im Rahmen einer Arthroskopie durchgeführt wird. Bei diesem Verfahren werden die Teile des Meniskus, die kaputt gegangen sind und nicht mehr regenerieren können, so sparsam wie möglich entfernt und das verbleibende Gewebe geglättet. Wichtig ist, dass so viel wie möglich des Meniskus erhalten bleibt. Der Hauptvorteil einer Meniskusnaht besteht darin, dass der gesamte Meniskus erhalten bleibt und weiter funktionieren kann.

Meniskusnaht bei Meniskusschaden

Wenn der Meniskus in einem gut durchbluteten Bereich verletzt ist, ist es sinnvoll auch die verletzte Substanz zu erhalten. Dabei wird der Meniskus vernäht und fixiert. Die Innenfläche des Risses wird gezielt minimal verletzt (Anfrischen). So wächst die Stelle nach einer Meniskusläsion stabiler wieder zusammen.

Transossäre Refixation

Wenn der Meniskus an seiner Wurzel komplett ausgerissen ist, ist es in Einzelfällen notwendig diese über einen schmalen Bohrkanal wieder am Knochen zu fixieren.

Meniskustransplantation

Wenn der Meniskus so schwer verletzt ist oder bereits mehrmals operiert und so weit entfernt wurde, dass er seine dämpfende und stabilisierende Aufgabe nicht mehr erfüllen kann, verursacht das permanente Schmerzen und das Kniegelenk wird abgenützt. Hier besteht die Möglichkeit einer Transplantation mit einem Spendermeniskus – ein sogenanntes Allograft.

Arthroskopie bei Meniskusriss

Was ist eine Arthroskopie?

Die Arthroskopie ist ein minimalinvasiver chirurgischer Eingriff, bei dem eine winzige Kamera eingesetzt wird, um das Innere eines Gelenks sichtbar zu machen. Das Arthroskop wird durch einen kleinen Einschnitt in das Gelenk eingeführt, und der Chirurg sucht mit dem Arthroskop nach beschädigtem Gewebe. Um das Gewebe zu dehnen und dem Chirurgen eine klare Sicht zu ermöglichen wird eine sterile Kochsalzlösung in das Gelenk gespritzt. Besondere Beliebtheit findet die Arthroskopie zur Behandlung bei einem Meniskusriss. Die arthroskopische Chirurgie hat viele Vorteile, darunter weniger Schmerzen und Narbenbildung, kürzere Krankenhausaufenthalte und schnellere Genesungszeiten.

Ist die Operation eines Meniskus schmerzhaft?

Die meisten Patienten berichten nur über leichte Beschwerden nach einer Meniskusoperation. Es kann sein, dass Sie Schmerzen und Schwellungen um den Einschnitt herum haben, aber das lässt sich normalerweise mit Schmerzmitteln in den Griff bekommen. Physiotherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Genesung und kann helfen, Schmerzen und Schwellungen zu reduzieren.

Wie lange dauert die Genesung nach einem Meniskusriss?

Die Genesung nach einer Meniskusoperation dauert in der Regel vier bis sechs Wochen. Während dieser Zeit müssen Sie auf anstrengende Aktivitäten bzw. Sport wie Laufen oder Springen verzichten. Sobald Ihr Arzt Ihnen sein Einverständnis gegeben hat, können Sie Ihr Aktivitätsniveau langsam wieder steigern. Die vollständige Genesung kann mehrere Monate dauern!

Es ist wichtig, dass Sie während der Genesung die Anweisungen Ihres Arztes befolgen, um das Risiko von Komplikationen zu verringern und ein erfolgreiches Ergebnis sicherzustellen.