Zum Inhalt springen

Sprunggelenks
endoprothese

Unser heutiger Patient stellte sich mit langjährig bestehenden Beschwerden im linken Sprunggelenk vor. Anamnestisch erlitt er 1987 bei einem Unfall eine Trümmerfraktur des linken Sprunggelenks und wurde daraufhin mehrmals operiert. 1992 erfolgte eine operative Plattenversorgung, um die Achsenschiefstellung zu korrigieren. Postoperativ kam es zu einer Infektion und dadurch zu keiner Knochenheilung. Mithilfe einer Stoßwellentherapie konnte schließlich eine knöcherne Konsolidierung erzielt werden. Ein Jahr später erfolgte die Plattenentfernung. 

Symptome

Der Patient leidet seit 30 Jahren an Schmerzen im äußeren linken Sprunggelenk, in den letzten Jahren kam es zu einer deutlichen Schmerzzunahme. Beruflich ist unser Patient sehr viel auf den Beinen und hatte im vor hinein bereits konservative Maßnahmen (Physiotherapie, Stoßwellentherapie, orthopädische Schuhe) ausprobiert, welche kaum zu einer Besserung der Symptomatik führten.

Diagnose und Behandlung

In der klinischen Untersuchung zeigte sich ein deutlich verplumtes und weichteilgeschwollenes linkes Sprunggelenk und die Beweglichkeit war im Vergleich zur gesunden Gegenseite deutlich eingeschränkt. Durch eine umfangreiche radiologische Diagnostik konnte des Ausmaß der posttraumatischen Arthrose verdeutlicht werden und die Indikation zur operativen Versorgung gestellt werden. Der Patient wurde mit einer Sprunggelenksendoprothese chirurgisch versorgt, um die Beweglichkeit und Schmerzfreiheit wiederherzustellen.

Die moderne Sprunggelenks-Endoprothetik hat sich durch die Entwicklung der letzten Jahre zu einer wertvollen orthopädischen Behandlungsmethode entwickelt, um Patienten mit Sprunggelenksarthrose ein schmerzfreies Alltagsleben und verbesserte Sporttauglichkeit zu gewährleisten.

blank
blank
blank
blank